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Bewehrungen, Netzüberstände

Bewehrungen oder Netzüberstände hinter der Wand können die Wandstabilität erheblich erhöhen. Der grundlegende Parameter der Verstärkung ist die Zugfestigkeit Rt. Ein Bemessungswert dieses Parameters wird in allen Programmen verwendet (mit Ausnahme des Redi-Rock-Wall-Programms), d. H. die Zugfestigkeit der Bewehrung wird um Koeffizienten reduziert, die den Effekt der Haltbarkeit, der chemischen Umgebung und der Einbettung der Bewehrung berücksichtigen. Die Kraft, die durch die Bewehrung übertragen wird, darf niemals die zugewiesene Zugfestigkeit Rt überschreiten (für Gabionenmaterial wird ein Standardwert von 40 kN/m verwendet).

Die zweite Eigenschaft ist die Herausziehwiderstand Tp. Dieser Parameter bestimmt die Verankerungslänge, d. h. die erforderliche Länge der Bewehrung im Boden, für die die Bewehrung vollständig beansprucht wird, wobei der Wert Rt erreicht wird. Da die realistischen Werte der Herausziehwiderstand schwer zu bestimmen sind, bietet das Programm drei Möglichkeiten für ihre Berechnung bzw. für die Berechnung der von der Bewehrung übertragenen Kraft F.

Länge der Netzüberstände oder Bewehrungen hinter den Blöcken

Bewehrungstragfähigkeit berechnen

Die Ausreißkraft F ist gegeben zu:

wo:

σ

-

Normalspannung aufgrund des Eigengewichts an der Schnittstelle von Netz und Gleitfläche

φ

-

Winkel der inneren Reibung des Bodens

C

-

Interaktionskoeffizient (standardmäßig 0,8)

le

-

Länge des Netzüberstands hinter der Gleitfläche in Richtung der Erdkörper

Die Berechnung des Winkels υa wird im Kapitel Erddruckkeil beschrieben.

Eingabe der Bewehrungsankerlänge lk

Eine Verankerungslänge lk wird hier bestimmt. Dieser Parameter wird durch die Scherfestigkeit bestimmt, die sich zwischen dem Netz und dem Boden entwickelt und allmählich von Null auf seinen Grenzwert ansteigt (gemessen ab dem Ende der im Boden befestigten Bewehrung).

wo:

le

-

Länge des Netzüberstands hinter der Gleitfläche in Richtung der Erdkörper

lk

-

Verankerungslänge der Bewehrung

Rt

-

Zugfestigkeit

Eingabe des Herausziehwiderstands des Geogitters Tp vom Boden

Die Ausreißkraft F wird mit dem Verhältnis bestimmt:

wo:

le

-

Länge des Netzüberstands hinter der Gleitfläche in der Richtung ins Bodenkörper

Tp

-

Herausziehwiderstand des Geogitters vom Boden

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